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Australia
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31.07.2005 - Bullo River Station Part2

Die 1. Haelfte meines Aufenthaltes

Fangen wir mal da an als ich mit Evan am Highway auf Sylvia gewartet haben. (Falls noch nicht erzaehlt, Sylvia ist ebenfalls aus Deutschland, like me, und arbeitet seit ungefaehr 1 Jahr bei Bullo. Sie hat ein gesponsertes Visa erhalten. Sie kann damit 4 Jahre in Australien arbeiten.)
Ab Highway fing der Offroad Weg an. Zu Beginn wird ein Gate geoeffnet. Dies fuehrt vorerst in ein Gebiet einer anderen Station. Danach gelangt man nach kurzem an ein weiteres Gate, was der Zugang zur Bullo River Station ist. Ab diesem Gate folgen noch ca. 5 Gates, die zu oeffnen und zu schliessen sind. Zu zweit ist das nicht so nervig als allein. Denkt mal an die Fahrer der Roadtrains.(Vorm Gate halten, Gate oeffnen, durchfahren, Trucklaenge oder mehr zurueck gehen, Gate schliessen, selbe Strecke wieder zum Fahrerhaus => annoying)

Angekommen sind wir geg. 20:00 (Die Zeit hier ist 1 1/2h spaeter als in Kununurra.). Empfangen wurde ich fast freundlich. Die Namen konnte ich mir am Anfang nicht alle gleich merken. Marlee, die Besitzerin der Station, war zur Zeit noch nicht auf der Station (soweit ich weiss war die Mutter vor kurzem gestorben, und Marlee war deswegen unterwegs).

Zu der Zeit waren
Franz (Ehemann von Marlee Ranacher),
Sylvia (so zu sagen Sekretaerin, Deutsche) ,
Gorden (Arbeiter, Aussie),
Lynden (Arbeiter, ExKiwi [Kiwi=Neuseelaender] jetzt Aussie),
Evan (Familienfreund und Langzeitarbeiter auf der Station seit ueber 7 Jahren, Aussie),
Heather (Kuechenhilfe und Backpacker, UK),
Dephaney (Koechin, Aussie),
Ben + Franzie (Kids der Familie),
Rachel (Exnanny der Familie),
Podge (richtiger Name Neil, Saettler, Aussie),
Bonnie (nanny von Kids of the Family),
Jack & Heriette (Kids von Rachel)
auf der Station.

An dem Abend habe ich mitgeholfen den Wagen zu entladen und erhielt meine Unterkunft. Diese lag ca. 400m vom Homestaed entfernt. Es war eine separate Behausung (Quarters genannt), die nur fuer die Arbeiter gedacht war. Dort waren die Unterkuenfte fuer die Arbeiter, Duschraeume, Waschmaschine, Kuehlschrank und natuerlich der Bullo Bar Tresen mit Sitzecke und Feuerstelle.

Mein erster Arbeitstag war der darauffolgende, das war der 22.06.2005, ein Mittwoch. Beginn mit Arbeit ist 7:00. So bin ich 6:00 aufgestanden und 6:30 sind wir zum Homestaed gefahren (so geschah es danach auch an fast allen darauffolgenden Tagen). Nach Breakfast ging es an die Arbeit mit den grossen Cattle. Dabei waren Franz, Rachel and me. Gearbeitet wurde in den Yards, die unmittelbar hinter Quarters liegt. Desweiteren liegen in der Naehe die Sheds mit Geraetschaften, Anhaenger und Futter, wie auch der Workshop fuer Reparaturen der Fahrzeuge etc. Der erste Tag brachte gleich die erste Ueberwindung fuer mich mit sich. Zuerst wurden die Cattle enthornt. Dabei wird mit einer Cutting-Machine, die an der Autobatterie aneschlossen ist, die Hoerner der Cattle bis zum Schaedel abgeschnitten. Nachdem die Hoerner ab sind ergiesst sich eine Fontaene an Blut ueber alles was sich in der Naehe des Cattle-Schaedels befindet. Die Offne Stelle wird mit einem Gift desinfiziert. Nun beginnt meine Aufgabe. Ich habe Markierungen mit einer Zange an den Ohren zu machen. Dabei wird ein Stueck Ohr herausgeschnitten (Muster ist in Zange). Da wir zu dritt waren, waren die Aufgaben verteilt. Am Anfang hatte ich noch nicht so viel selbst zu machen, was sich spaeter aenderte.
Geg. 10:30 ist Teatime von ca. 20min. Danach wurden Cattle (auch Bullen) in einen Truck (Roadtrain) getrieben, was manchmal einige Zeit in Anspruch nimmt. Nach Lunch im Haupthaus hatte ich im Workshop mitgeholfen (Carrepair). Arbeitsende war geg. 17:30. Zum Dinner (19:00) gab es Spaghetti Bolognese, gemacht von Podge.

Am naechsten Tag(23.06.2005, Thursday) bin ich um die selbe Zeit aufgestanden. Am Morgen hatte ich mich gewundert, dass alle spaeter aufgestanden sind. Ich hatte gestern nicht ganz mitbekommen, heute ist Day off. Fruehstueck haben wir bei Gorden gemacht. Er ist mit seinem Campervan hier und schlaeft auch dort. Bonnie, Gorden und ich sind am Bullo River Fischen gegangen. Der Fluss hat durch Verbindung zum Meer Ebbe und Flut. Bullo River hat normalerweise Suesswasser (Freshwater). Bei Flut kommt das Salzwasser(Saltwater) vom Meer ueber den den Victoria River zum Bullo River. Dabei schiebt sich das Salzwasser unter das Suesswasser, da es aufgrund des Salzgehaltes schwerer als Suesswasser ist (die Fotos von Bullo River bei Ebbe und Flut sind in der Galerie einsehbar). Das Wasser des Flusses ist drueb und beherbergt eine Vielzahl an Fische und auch Krokodile. So mussten wir beim Fischen immer auf Krokos Acht geben. Zum Koedern der grossen Fische, wie der Baramundi, Salmon oder Catfisch, haben wir kleine Fische verwendet. Die kleinen Fische mussten aber auch erst einmal gefangen werden. So ist Gorden mit einem Wurfnetz zum Flussufer gegangen und hat die kleinen Fische, die an der Wasseroberflaeche sichtbar waren, versucht zu fangen. Da sie aber recht flink sind, ist es nicht gerade einfach. Und dabei noch auf Krokos acht geben, die hier schon 6m erreichen koennen. Mein erster und einziger Fang war ein ca. 50cm grosser Hai. Gorden hat ihn beim lebendigen Laibe filetiert, und liess ihn liegen. Gegessen haben wir die Filets nicht. So verlief mein erster Day off.

Der darauffolgende Tag( war gleich noch ein Day off. Es war zwar toll frei gehabt zu haben, aber eigentlich brauchte ich die erst spaeter und nicht direkt am Anfang, wenn ich noch nicht grossartig gearbeitet habe. Marlee ist an diesem Tag zurueckgekommen. Sie hat sich gleich ueber meinen Namen gewundert, wie komisch er doch sei.

Mein erster Arbeitstag mit Marlee begann mit Draftibg der Cattle (aussortieren). Dabei hatte ich meine Aufgabe im Roundyard (Rondell von Zaeunen und Toren, in der Mitte ist ein Podest, von dem aus man mit Stangen die Tore oeffnet und wieder schliesst). Am Nachmittag kam Dehorning, Branding, Entwormen und Earmarking der grossen Cattle dran.
Beim Branding werden die Eisenstempel mit einem Gasbrenner erhitzt und danach auf die rechte Seite des Hinterteils des Cattle fuer ca. 3-5sek aufgepresst. Zum Entwormen wird mit einer Art Spritzpistole das Mittel auf den Koerper des Cattle gespritzt. Earmarking erfolgt mit einer Zange mit einem speziellen Muster. Dabei wird mit der Zange am Ende der Vorderseite beider Ohren, ein Stueck herausgestanzt. Dehorning ist das Kuerzen der Hoerner bis zum Schaedel oder nur ein Teil. Dabei stroemt das Blut wie eine Fontaene heraus, was aber nicht immer passieren muss. Das selbe ist bei den Loechern, die nach dem Scheiden vorhanden sind. Bei einigen sind welche vorhanden, bei manchen sieht man fast gar nix. Das haengt auch davon ab wie weit man zurueckschneidet.
Mein Job war das Earmarking und nach dem Cutting der Hoerner, das Desinfizieren mit Poison. Die Kroenung an diesem Tag war das Versagen der Cutting Maschine beim letzten Horn. So musste ich mit einer Saege das Horn absaegen, was nicht nur schmerzlich fuer das Cattle war (war nicht gerade ein wohliges Gefuehl). Unter den aussortierten Cattle waren 2 junge Kaelber(huefthoch), die zu den anderen Jungtieren gebracht werden muessen. Da sie noch entwas unsicher auf den Beinen sind und man sie auch nicht so einfach in die richtige Richtung treiben kann, haben wir sie zu Boden gebracht und festgebunden. Das zu Boden bringen ist gar nicht so einfach. Obwohl sie nur noch relativ klein sind, sind sie sehr widerspenstig. Festgebunden werden die Cattle, in dem mind. 1 Vorderbein nicht mehr verwendet werden kann. Cattle brauchen beide Vorderbeine, um aufstehen zu koennen oder zu mind. laufen zu koennen. Dieser Arbeitstag dauerte auch gleich bis 18:00.

Die folgenden Tage fasse ich mal jeweils in einem Wochenbericht zusammen, da es sonst zu kleinlich wird und wahrscheinlich nicht jedem interessiert.

Was passierte in den naechsten Tagen? Branding und weiter Cattle Work, da noch nicht alle Cattle durch waren. Dafuer kamen dieses mal die kleineren dran (mittlere Groesse). Hierfuer wird ein anderer Catcher verwendet, da die Cattle sonst nicht richtig gehalten werden koennen und die Kastration im Liegen praktischer und ungefaehrlicher fuer uns ist. Kastriert werden hauptsaechlich die Jungbullen, die nicht zur Zucht geeignet sind oder dazu verwendet werden. Wenn das Cattle gefangen und in Liegeposition gekippt wurde, halte ich das Hinterbein zurueck, so dass Marlee mit einem scharfen Messer den Hodensack aufschneiden, die Hoden herausziehen und abschneiden kann. Das alles passiert in wenigen Sekunden. Nach mehreren Durchgaengen wird einem der Arm schon schwer, da das Halten des Beines ganz schoen Kraft kostet. Besonders aber geht es auch ins Handgelenk, weil ich mit einer Hand um den Huf gefasst habe, um besseren Halt zu bekommen. Ein Jungtier war etwas zu unruhig, so dass es sich ein Fuss gebrochen hatte. Es musste leider erschossen werden. Desweiteren wurden die Cattle enthornt. Sie bekamen ebenfalls Brandmarkierung und Ohrmarkierung. Bei diesem Vorgang komme ich besser zurecht, da man keine grossen Hoerner zu befuerchten hat, die einem die Hand brechen koennten. Dafuer muss man aber den Schaedel festhalten um Earmarking und Dehorning sowie auch bei der Verabreichung einer Kapsel per Spritze durchfuehren zu koennen.Cattle-Work ist in dieser Woche oefters dran gewesen. am Mittwoch Abend, kurz vor Schluss, ist auch noch die Halterung vom Catcher gebrochen, so dass die Arbeit auf spaeter verschoben werden musste.
Ein Pferd namens Rainbow wurde auch gleich kastriert, was aber etwas komplizierter war, da er ausgewachsen war und nicht in einem Bullcatcher stand. Dafuer haben wir ihm einen Schlaf-Cocktail mit einer Spritze verabreicht, zum Liegen gebracht und ihn mit Stricken angebunden. Ich durfte seinen Augen (da betaeubt und Augen empfindlicher sind) zuhalten und seinen Kopf festhalten.
Nun bin ich auch einmal zum Reiten zu Pferde gekommen. Mir wurde ein Reiterhelm verabreicht, der mir zu klein war. Es war der groesste, der vorhanden war. Angeblich sollte ich demnaechst eine Nr. groesser bekommen, ist bereits bestellt. Darauf hatte ich bis zum Schluss gewartet. Da der Helm zu klein war, tat es auch dementsprechend weh. Sei's drum, wir haben die juengeren Cattle angetrieben, um sie fuer spaeter zu schulen.
Mit Lynden habe ich per Truck ca. 30 Cattle von den Yards weggefahren. Sie kommen in ein separates Gehege und werden bei Nachfrage der Kaeufer wieder eingefahren. Beim Entladen hatte sich ein erwachsenes Cattle an der Rampe mit dem Fuss verfangen und sich auch noch hingesetzt, so dass es um so schwieriger war es frei zu bekommen. Nach einiger Zeit haben wir es mit einer Stange geschafft. Der Fuss war ein Glueck noch heil. Lynden hat das tote Cattle, mit dem Loader (Art Bulldozer) zum "Death Pit" gefahren. Danach durfte ich auch einmal Loader fahren.
Der Truck, den wir zum Transport der Cattle verwendet haben, hatte noch den Gatter auf dem Anhaenger. Da demnaechst etwas anderes transportiert werden sollte, mussten wir das Gatter absetzten. Dabei haben wir es auf ein Gestell gesetzt um es spaeter wird aufsetzen zu koennen.
Nun war auch wieder ein Day off dabei. Den habe ich genutzt um Podge beim Fuettern der Cattle zu helfen. Dabei wurde ein Trailer mit ca. 1100kg mit Pellets gefuellt und danach zu den Cattle-Trophs gefahren. Auf 5 Cattle kam dann ca. 1 Eimer voll Pellets. Die Pellets sind fuer ein gesuenderes Aussehen und besseren Koerperbau gedacht.
Es war nun auch der fuer mich erste Shopping/Town Run drangewesen. Hatte auch zuviel bestellt, wie ich spaeter feststellte. Aber dafuer brauchte ich nicht so viel fuer die naechsten Male.
Am Freitag (01.07.2005) war der Tag fuer "Get The Killer". An diesem Tag wird ein Cattle geschlachtet, das fuer den Verzehr gedacht ist. Was ich nie verstanden habe ist, warum heisst es nicht "Became A Killer", da man ja selber einer ist und nicht das Cattle. Ok, das Cattle wurde bereits vorher ausgewaehlt und in einem separaten Gehege untergebracht. Wir(Marlee, Rachel und ich) sind mit einem Toyota zu diesem Gehege gefahren. Das Cattle war ein Stier(kastrierter Bulle). Mit 2 Schuss in den Schaedel aus einem Gewehr wurde der Stier erlegt. Nachdem Marlee die Fuesse abgeschnitten hatte und der Stier mit bluten aufgehoert hatte, hat Marlee den Backhoe (eine Art Bulldozer, nur Schaufel war zwar an Vorderseite, aber am Hinterteil befestigt) und Ketten verwendet um den Stier aufhaengen zu koennen. Danach wurden ein geeigneter Platz gesucht um die unnutzbaren Teile abzutrennen. Zuerst wurde der Hals durchschnitten um den Kopf abzutrennen. Anschliessend durfte ich mit einer Axt den Brustkorb oeffnen und beim Herausholen der Innereien helfen. Dabei ist Vorsicht zu bewahren, dass man keine Innereien verletzt, damit sich nicht die ganze enthaltene Fluessigkeit ueber alles ergiesst (bedenkt Magensaft und Darminhalt, etc.). Die Kontraktionen des Darms konnten noch immer begutachtet werden. Ist nun alles ausgenommen und die verwendbaren Teile, wie Leber, Herz, etc. sind in einem separaten Eimer gepackt, wurde der Stier (Rest) auf den Toyota platziert. In 2 Teile geschnitten (gehackt) wurde er erst auf der Station. Die Haelften werden noch einmal halbiert und danach in einem Kuehlraum aufgehangen.
Was war noch passiert? Ich habe eine Fledermaus am helligten Tage im Workshop aufgeschreckt. Habe mit Rachel, 1 1/2h enfernt vom Homestead, Stacheldrahtzaun eingezogen (sch... Arbeit, bei schweisstreibender Hitze, und nervtoetender Fliegen-> sie waren einfach ueberall). Der Stacheldraht ist um Baeume oder nur um Baumstaemme fest gemacht, die als Pfosten dienen. Dazwischen sind Metallstaebe, die den Zaun in der richten Position halten. Der Stacheldraht ist an denen mit normalen Draht befestigt. Meistens bilden 4-5 Straenge an Stacheldraht den Zaun. Nun muss man beim Defencing alle einzelnen Draehte entfernen und auch den Draht von den Pfosten entfernen. Danach kommt die schwerere Arbeit dran, das Einwickeln des Stacheldrahtes. Dafuer gibt es eine Art Wickelgeraet, was aber per Hand gedreht werden muss. Beim Wickeln liegt ein Strang des Stacheldrahtes auf dem Boden und wird durch das Drehen des Rades an dem Geraet gezogen. Beim Aufwinkeln benoetigt man viel Kraft, da der Draht am Boden und an den vielen harten und verzweigten Graesern festhaengen bleibt. Wenn der Draht auch noch in sich verwickelt ist, faengt der ganze Spass erst an. Beim Einwickeln muss man noch aufpassen, das der Stacheldraht nicht vom Rad springt, da man sonst das Rad wieder zurueckdrehen muss. Und der widerspenstige Stacheldraht laesst sich nicht so einfach handhaben wie man will. Gefaehrlich wird es auch, wenn der Draht erst festhaengt und dann beim Loskommen wegspringt. Dann sollte man sich schon in Acht nehmen, denn Dracht ist bekanntlich haerter als Haut.

Am Montag den 04.07.2005 fing die Arbeit mit "Cleaning the Yards" an. Es gab 4 Yards, wo die Eingaenge zu klein fuer den Loader sind, so dass man keine maschinelle Unterstuetzung erhalten konnte. So musste ich mit Mistgabel und Schubkarre (Pitchfork & Wheelbarrow) ran. Die Arbeit ist letzten Endes unsinnig, da bei der Fuetterung so viel Heu in die Yards gepackt wird, dass ein Grossteil von den Cattle/Pferden oder anderen Tieren niedergetrampelt wird. So erhaelt man einen sehr Kompakten, schon halb in Erde verwandelten "nicht Misthaufen sondern eine feste, spatentiefe, Schicht gemischt aus halb zersetzten Kot, Urin und Stroh-/Heuteilen" -> schwer zu heben, und auch zu trennen von den restlichen Teilen, besonders wenn noch Faeden dazwischen sind, die zuvor zum Binden des Strohs gedacht waren und nicht vollstaendig entfernt wurden (stellt euch vor ihr stecht mit Mistgabel in den Boden, wollt einen grossen Klumpen heben und alles faellt wieder runter, weil alles an vereinzelten Faeden und Strohhalmen festhaengt => sehr nervig und zeitaufwendig). Der Grund fuer das Ausmisten ist, dass die Tiere nicht ueber den Zaun springen. Ansonsten war es nicht noetig, da die Oberflaeche schnell trocknet und neues Heu/Stroh nach kommt. Die Arbeit wurde zusaetzlich von der Sonne erschwert, da in den Yards kein Schatten vorzufinden war. So brauchte ich fuer den Vormittag bereits 3 Liter Wasser. Die Folgen der Arbeit konnte man an Hand, Fuessen & Ruecken nach und nach spueren. Ein Vorteil hatte die Arbeit, man verbrennt durch die Arbeit und durch das zusaetzliche Schwitzen eine Menge an Kalorien. Irgendwie kam es mir vor, als ob zwischen Huefte und Bund von den Hosen mehr Platz ist als zuvor (Ich dachte ich brauch nun einen Guertel, den ich zuvor nicht brauchte. Und man kann nicht sagen, dass ich fett war ;oP ).
Es gab auch wieder einen Day Off in dieser Woche. Wir sind dann wieder zu Gorden fruehstuecken gegangen. Danach haben wir die Fruechte von den Boabtrees (BoabNuts) zum Eingravieren von Zeichnungen verwendet. Man kann es zwar mit einem Messer versuchen, aber mit einem Engraver ist es wesentlich einfacher und sieht auch schoener aus. Abends gab es BBQ at Quarters.
Wir haben auch Besuch von Podge Sohn Scott bekommen. Scott war mit Freundin/Frau? Spencer gekommen. Spencer hat Verwandte in Deutschland und konnte deshalb recht gut Deutsch sprechen. Ich bin aber beim Englisch geblieben, da mir Deutschsprechen nix bringt. Dafuer konnte ich sie aber einiges Fragen, warum manche Sachen ins Englisch so und nicht anders gesprochen bzw. verwendet werden. Die Beiden haben waehrend ihrem Aufenthalt auf der Station ein bisschen mitgeholfen. Ein Teil davon haben sie aber auch Holiday gemacht, um die Station und Landschaft zu erkunden.
Podge hatte sich ein paar Tage Day Off aufgespart, um sie fuer diese Tage mit Scott und Spencer nutzen zu koennen. Sie waren auch am Bullo River Fischen gewesen. Einen Fisch hatten sie an der Angel gehabt, der aber dann mit samt der Angel stiften gegangen war. 1h spaeter konnte wieder ein Fisch dem Koeder nicht widerstehen. Nun hatten sie die Angel aber fest im Griff und fingen ihn. Das verblueffende war aber, dass nicht nur der Fisch an der Angel war, sondern auch die zuvor verlorene Angel. So ein Glueck hat nicht jeder. Nebenbei, die Angel war neu gewesen, ist also doppelte Freude.
Am diesem Tag ist auch Christina angereist. Sie ist die neue Lehrerin fuer Ben und Franzie. Am Abend habe ich mich an das "Wip Cracking" (Peitscheschlag) herangewagt. Podge und Evan haben lange Zeit Uebung darin. Podge hat mir gezeigt wie man die Peitsche bewegen muss. Das "Cracken" kommt nicht zustande, wenn man das so macht, wie man es in den Filmen sieht. Meinen ersten "Crack" habe ich noch am selben Tag zustande bekommen. War aber nicht so besonders. Tja da brauch ich halt doch noch ein bisschen Uebung. Evan hat darin bereits ueber 30 Jahre Erfahrung. Deshalb ist er der jenige, der den Touristen ein kleines Schauspiel mit der Peitsche zeigt. Er kann die Peitsche (mit Crack) so genau positionieren, dass er einige Kunststueckchen zeigen kann (eine Person haelt ein Stueck gerolltes Papier in die Luft und Evan schlaegt es halb, ein anderes waere das Cracken kurz bevor die Peitsche die Beine einer Person beruehrt, dabei sieht es so aus als ob, aber die Peitsche umschlingt dann die Beine behutsam).
Ansonsten war oefters Cleaning Yards und Defencing angesagt. Defencing war noetig, da eine bestimmter Part des Stacheldrahtzauns nicht fuer das Treiben von Cattle gut positioniert war, und deshalb entfernt werden musste. Ich habe auch einmal die Zeit gemessen, wie lange ich fuer eine Schubkarrenladung benoetige. Es waren ca. 6 min in dem einem Yard (in dem ich ca. 3 1/2 Tage benoetigte).
Mit Gorden, Lynden und Franz bin ich an diesem Samstag raus gefahren (ausserhalb des Homesteads => Haupthaus, ca. 1h Fahrt, aber immer noch Station-Grundstueck). Die selbe Stelle, an der der Stier erschossen wurde. Die Yards dort mussten weggenommen werden, da die Panels an einer anderen Stelle fuer ein neues Mustering benoetigt werden. Die Panels sind relativ schwer. Man muss aufpassen, das man sie richtig transportiert, wenn man sie alleine hebt, sonst kann man seinen Ruecken vergessen. Durch die Sonne werden die Panels auch ganz schoen heiss. Bei ca. 36 Grad im Schatten, koennte die Temp. so ca. 40-50 Grad in der Sonne sein. Wenn die Panels sich sehr aufheizen, verbrennt man sich schon mal die Haende. So habe ich auch einmal Brandblasen bekommen. Die aufzubauenden Yards wurden in der Naehe vom Victoria River aufgebaut. Die Panels werden mit Stahlstifte (ca. 2cm dick und ca. 25cm lang) zusammengehalten. Ein Roundyard bildet die Verbindung zwischen all den restlichen Yards, um mit Toren die Cattle in das gewuenschte Yard zu leiten/treiben.
Mit Lynden bin ich am Abend noch zum Ufer des Victoria Rivers gefahren, ein zig mal groesserer Fluss als Bullo. Dementsprechend wahrscheinlich auch mehr Crocos. Man konnte aber keine sehen. Es war gerade keine Flut, so dass das Ufer weiter in den Fluss hineinreichte. Es war aber sehr schlammig und sehr schwer dort zu laufen, da man bei jedem Schritt stecken blieb (bedenkt mal die Situation, Crocs sind in der Naehe und koennen schon 6m oder mehr erreichen). Ich hatte nur Spuren von Cattle und Wallabies entdecken koennen, keine Crocspuren. Wir haben aber ein altes Fass gefunden. So ca. 50 Jahre alt, aber nur Oberflaechenrost. Lynden meint, so gute Qualitaet findet man heute kaum noch (so ist es nicht nur in Australien ;o|). Bei der Rueckfahrt haben wir einen Bullenkampf geshen, inmitten von einer grossen Staubwolke. Die Bullen liessen sich nicht von uns stoeren. Der Anblick sah phantastisch aus, da im Hintergrund die Sonne unterging. Ich hatte leider meine Digicam nicht dabei (schade eigentlich).
An dem Aufbau der Yards ging es auch am naechsten Tag weiter. Der Zaun, der zu den Yards fuehrt, fehlte noch. Baeume als Pfosten waren nicht an jeder Stelle verfuegbar, so mussten neu beigeschafft werden. Dazu wurden Baeume gefaellt und die Borke abgeschlagen -> (De-)Barking trees. Man benutzt die Rueckseite einer Axt um die Rinde vom Baumstamm zu bekommen. Barking trees (eigentlich debarking) ging deshalb ganz schoen in die Fingergelenke und schmerzte hoellisch, da die Axt seitlich wegspringt. Nachdem Barking Trees wurden meiner Fingerspitzen etwas taub. Es ging nicht weg bis ich die Station verlassen hatte, da es immer wieder Arbeiten gab, die meine Haende stark beanspruchten.

Was war wohl in der folgenden Woche? Natuerlich fortsetzen mit Bau des Zaunes bei den Yards. So habe ich mit Lynden Loecher fuer die ferigen Pfosten gegraben und danach wieder geschlossen, inkl. der Pfosten. Die Loecher mussten schon ca. 1,50m tief sein, da ca. die Haelfte der Pfosten versenkt sein muss um stabil genug zu sein. Das Graben ist nicht gerade einfach bei dem trocknen und deshalb steinharten Boden. Spaeter mussten wir auch einen Creek (fuehrt zum Vic. River) ueberqueren. Am anderen Ufer angekommen, sind wir auchg leich mit dem Backhoe im Schlamm stecken geblieben. Marlee hatte den Grader (siehe Bilder, ist eine Maschine zum ebnen des Gelaendes, auch zum planieren fuer eine Road genutzt) verwendet, um den Backhoe herauszuziehen, was beim ersten Versuch nicht gleich glueckte. Lynden und ich haben dann die Pfosten am Ufer eingegraben. Danach meinte Lynden ich koennte den Backhoe zur anderen Seite fahren. um zu verhindern erneut steckenzubleiben, muss ein anderer Weg befahren werden. Dazu musste aber erst ein sandiger Huegel ueberwunden werden. Ich versuchte es den Huegel mit dem Backhoe zu erklimmen, rutschte aber etwas rueckwaerts herunter. Hatte dabei auf Gleichgewicht geachtet (mit Schaufel des Backhoe mehr in Bodennaehe), so dass ich nicht umkippte (obwohl es nun nicht so steil war um umzukippen). Ich verlor nicht die Hoffnung und versuchte es erneut, aber ein bisschen versetzt. Nun schaffte ich es auch. Lynden meinte, es war gute Arbeit gewesen und gleichzeitig eine gute Erfahrung. Ausserdem wuerde nicht jeder diese Situation meistern. Ich fuhr dann weiter entlang des Ufers. Auf der anderen Seite des Creeks haben Gorden und Rachel die Aktion mit angeschaut.(wie ich gehoert habe, ich hatte das folgende nicht gesehen) Rachel hat wie am Spiess geschriehen, das ich mich umbringe, wenn ich weiter damit fahre. Das wurde natuerlich auch Marlee berichtet, die die Aktion anscheinend nicht gesehen hatte. Marlee fuhr wuetend mit einem Toyota zu mir und sagte mir wie wuetend sie sei und wie ich nur den Backhoe fahren konnte, ich werde noch alles kaputt machen,... etc. Ich wusste nicht gleich was Sache war, da ich die Aktion mit dem Backhoe nicht so schlimm entfand, und ausserdem war nix schlimmes passiert. Nun durfte ich noch ein bissl an den Zaeunen arbeiten. Danach ging es zurueck zum Homestead. Die Arbeitszeiten ausserhalb waren sehr lang, so dass wir fast jeden Tag geg. 19:00 zurueck waren. Am naechsten Tag durfte ich natuerlich nicht mit raus um die Cattle mit einzutreiben. So war meine Arbeit wieder einmal "Cleaning Yards" fuer den ganzen Tag. Scott und Spencer sind ca. nur eine Woche geblieben, so dass sie in dieser Woche wieder abgereist sind. Der Plan war, dass sie mit dem Auto von der Station nach Kununurra gefahren werden und von dort mit dem Flugzeug nach Darwin fliegen. Da das Auto aber eine Panne hatte, hat sich der Plan geaendert. So wurden beide mit einem Flugzeug am selben Tag abgeholt.
Am Mittwoch war nun endlich wieder Day off. Ich habe die Gelegenheit genutzt meinen Day off fuer einen Townrun zu nutzen. Ich bin mit Lynden zusammen nach Kununurra gefahren. Haben uns ein grosses Fruehstueck geleistet (er hatte bezahlt, ich dafuer dann das Dinner). Lynden hatte mehrmals ein privates Treffen mit jemanden. So dass ich meine eigenen Wege gegangen bin. Das Warten auf Lynden war nervig, da er sich jedesmal immer mehr verspaetete. Bis zu 1h beim letzten Mal. An den folgenden Tagen habe ich mich wieder mit "Cleaning Yards" beschaeftigt.
Am Samstag ging es dann wieder raus zu den Yards, um sie abzubauen. Nach der Ankunft bei den Yards habe ich ein Leck am Tank des Trucks entdeckt. Der weitere Ausfluss des Diesels konnte aber mit einem Ventil gestoppt werden.
Danach war auch wieder Cattle Work angesagt. Dieses Mal war es etwas gefaehrlicher, da Bullen mit extra grossen Hoernern dran kamen. Unter den Kuehen gab es besonders verrueckte. Da die Kuehe nach dem Durchgang in den selben Yard kam wo wir standen, hatten die very mad cows es auf uns abgesehen. Sie wollten uns hops nehmen, wenn wir gerade nicht hingeschaut haben. Die koennen einem auch ohne Hoerner alle Knochen brechen, bei ca. 600kg Lebendgewicht. Am selben Tag nach dem Lunch ging es mir sehr dreckig. Ich hatte Stechen im Bauch (war kein Muskel oder aehnliches, das Gefuehl kenne ich). Das Essen war aber ok. So durfte ich mich, nach einigen Stunden danach, hinlegen. Ich legte mich fuer eine Stunde schlafen, was auch geholfen hatte. Aber das Stechen war nicht komplett vorbei. Nach dem Dinner (ich hatte extra nur wenig gegessen) fing das Stechen wieder an. Am naechsten Tag war dann alles wieder ok. Weiss auch nicht was es nun war. Es kam zumindest nicht wieder vor.

An dem folgenden Montag gab es den naechsten Day off. Wir hatten aber eher ausgespannt als etwas zu unternehmen. Der Hauptteil der Woche umfasste Cattle Work. Dabei passierte es, dass eine Kuh an Herzversagen gestorben ist. Wenn die Cattle in dem RaceYard (eigentlich nur ein eingezaeunter Gang zum Bullcatcher) auf ihren Turn warten. "Cleaning Yards" durfte diese Woche natuerlich auch nicht fehlen. Ich bin auch mit ein paar Yards bei den letzten Malen fertiggeworden.
Donnerstag hatte Podge wieder das Essen gemacht, da das Kuechenpersonal (Daphney und Heather) Day off hatten. Dieses Mal war das Essen zum Dinner aber ca. 1h verspaetet, so dass Marlee wuetend geworden ist und meinte "it's not acceptable", aber mit einem Ton als wuerde sie mit ihrem Kind reden. Podge hat am naechsten Tag dann die Station verlassen. Er konnte mit 2 Leuten vom Government, die hier auf der Station einige Tage verbracht haben, mit nach Katherine fahren. Ich weiss nicht ob er gehen wollte oder ob Marlee ihn entlassen hatte. Zumindest hatte er mir schon vorher erzaehlt, dass er mit dem Arbeitsverhaeltnis nicht zu frieden ist. Der Lohn ist nicht entsprechend und manchen Arbeiten zu schwer und zu umstaendlich fuer nur eine Person, etc..... Was mich verwunderte war, dass Podge seinen Hund nicht mitgenommen hatte. Er ueberliess ihn Evan, da Evan ein Freund von Podge ist und beide im selben gebiet wohnen.
An den naechsten Tagen wurden wieder Yards aufgebaut, aber dieses Mal an der Road zum Highway. Der Platz wurde zuvor bereits genutzt, und liegt ca. 1h ausserhalb des Homestaeds. Der Zaun, der zu den Yards hinfuehrt war deshalb bereits gesetzt, musste nur nochmal neu gestrafft werden. So brauchten wir fuer den Aufbau der Yards nur 1 Tag.
Da Podge nicht mehr da war, und seine Aufgabe das Fuettern der Cattle war, haben Rachel und ich diese Aufgabe uebernommen. Die Fuetterung war sehr staubig (atmen war schwer). Beim Fuettern mit Heu/Stroh mussten die Ballen etwas vom Zaun weggesetzt werden, damit die Cattle, etc. nicht ueber den Zaun gelangen koennen (selbes Problem, siehe Absatz mit Beginn von "CleaningYards"). Die Ballen waren sauschwer. Rachel konnte sie nicht bewegen, so dass ich sie selber habe bewegen muessen. Danach werden die Faeden, fuer das Binden der Ballen, entfernt.
Was war noch passiert? Ich durfte erneut schaufeln. Dieses Mal war sollte Platz fuer einen Sandkasten gemacht werden. Das hat schon einen halben Tag gedauert. Am naechsten Tag ging es weiter. Es musste ein Graben geschaufelt werden, um ein Kabel zwischen Hangar und Homestaed zu legen. Waere nicht so problematisch gewesen, wenn der Boden nicht so steinhart waere. So musste ich den Boden erst bewaessern, bevor ich buddeln konnte. (Bevor ich die Station verlassen habe, hatte der Sandkasten noch immer keinen Sand und das Kabel lag auch noch nicht
In dieser Woche wurde ein Schwein angebracht, was spaeter als Mahl enden soll. Ich habe mich bereit erklaert es zu fuettern.
Die durch das Mustering gefangenen Cattle wurden eingefahren. So war mehr Cattle Work angesagt. Unter den Cattle gab es einen Grossteil Bullen, bei denen manche gemeingefaehrlich waren. Einer war sehr schwer von den Yards auf den Truck zu bekommen. Er liess sich nicht treiben. Im Gegenteil, er rann jedesmal auf einen zu. Zaunpanels, die im Weg standen, sprang er entgegen. Je mehr er sich selbst verletzte, um so wuetender wurde er. In den Yards am Homestead war er komischerweise realtiv ruhig. Die Situation und das ungewohnte hatten ihn wuetend gemacht (ein Grossteil der Cattle war noch wild gewesen). Es waren auch sehr junge Kaelber dabei. Diese haben wir spaeter in einem Pferdeanhaenger von den Yards am Homestead in einem separaten Yard gebracht, wo sie mit MiklPowder gefuettert werden. Sie ihn den Anhaenger zu bekommen war eine Tortour, denn sie sind nicht gerade leicht. koennen schon geschaetzt 30 und mehr Kilo wiegen. Da es auch nicht wenig waren, kommt man ganz schoen aus der Puste.
In der Woche ist nun Sigmund angekommen. Ich habe ihn als gesehen, als wir die Cattle gedraftet (aussortiert) haben. Bei der CattleWork hatten wir an einem Tag ein Problem mit einer Kuh. Sie hatte war unter anderen Kuehen geraden und wollte nicht mehr aufstehen. Wir haben es mit Nosepliers (Nasenzange) versucht. Nach einer Weile hatte es auch funktioniert, nur war die Nosepliers noch dran, samt Strick. Um sie festhalten zu koennen, versuchte ich den Strick von der Nasenzange zu greifen, was mir auch gelang. Nur wollte die Kuh mich nun hops nehmen. Es gelang ihr aber nicht, stattdessen sprang sie oefters gegen Zaun und Pfahl. Da wir die Kuh nicht mehr in die RaceYard bekamen, um die Hoerner zu kuerzen etc., wollten wir es im Roundyard erledigen. Nach ewigen Spiel, dreh dich im Kreis, haben wir sie zum liegen gebracht. Ich hielt den Kopf fest. Branding etc. wurde dann an Ort und Stelle vollzogen. Sie ist danach zu den anderen Kuehen gekommen. Meine neuer Job fing an diesem Tag an. Ich durfte ein todes Cattle zum "Death Pit"(Tierfriedhof) bringen.
Am naechsten Tag lag die Kuh von gesterb, wieder am Boden und konnte nicht wieder aufstehen. Anscheinend sind ihre Sprungeinlagen nicht bekommen. So musste sie erschossen werden. Meine naechste Aufgabe war dann auch gleich das verfrachten des Kadavers zum "Death Pit". Es war nicht so einfach die Kuh so am Loader zu befestigen, dass sie festgenug ist und nicht von der Kette rutsch.
So was war noch? Lynden hat die fertigen Cattle mit dem Truck rausgefahren. Ich habe Holz fuer das BBQ gesammelt. Rachel und ich haben junge Cattle mit Pferden getrieben. Habe das Krokogehege sauber gemacht (es soll ein grosses Kroko gefangen werden, so ca. 6m oder laenger). Bei dem neuen Mustering war ein Wasserbueffel dabei, der vielleicht zum Verzehr verwendet wird. Heathers Aufenthalt ist bald rum. Sie wird naechsten Monat die Station verlassen. Fuer sie kommt als Ersatz eine Daenin. Und Justin ist am Sonntag dem 31.07.2005 angekommen. Er ist der Freund von Bonnie. Er wird demnaechst bei der Airforce als Pilot anfangen. Mit Gorden habe ich am Dach vom Homestead gearbeitet. Es mussten die Dachplatten angebracht werden (siehe Bilder), die schone lange darauf warteten.

So das soll's erstmal fuer diesen Part gewesen sein. Freut euch auf den naechsten Part. CYA, Hendrik
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