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Australia
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18.12.2005 - Back in Sydney

Wieder zurueck in Sydney

Ich bin in Sydney freundlicher Weise wieder bei Hilary und Richard untergekommen. Mit Gartenarbeit fing ich auch gleich am 1.Tag an. Ich konnte auch an Hilarys PC behilflich sein, Outlook wollte nicht mehr so recht.
Weihnachten stand auch schon vor der Tuer. Da ich mich im Kochen etwas probieren wollte, habe ich auch gleich mich in Vanille-Gipferl backen probiert, was mir auch recht gut gelang. Ich buck gleich ein wenig mehr, so hatte ich etwas als Christmas-present zu verschenken. Es gingen Paeckchen an die Westkueste und Ostkueste. Es war zwar nicht viel drin, aber die Empfaenger haben sich trotzdem gefreut.
Richard ist in einem Hilfsverein Mitglied. Es gibt mehrere dieser Vereine in Sydney, es gibt fast fuer jeden Stadtviertel einen. Sie nennen sich Rotary Club. Die Clubs sollen denen helfen, die es in letzter Zeit etwas schwer hatten. Letzten Endes waren es auch nur Spendenvereine. Ich moechte aber dazu jetzt nix weiter sagen. Zumindest sind Hilary, Richard und ich zu eine soganannte Weihnachtsfeier des Clubs gegangen. Alle waren penibel angezogen. Gefeiert wurde in einem Hilton Hotel in Sydney. Von Weihnachtsdekoration war nix zu sehen. Das Essen war wenigstens ok. Es gab auch eine Bauchtaenzerin und natuerlich der Spendentopf.
So was gab es noch in der Vorweihnachtszeit? Ich versuchte ein paar Geschenke fuer Hilary und Richard zu kaufen, war aber nicht einfach Geschenke zu finden. In der Stadt habe ich mich mit Daniela (deutsche Backpackerin, die ich in Melbourne angetroffen hatte) verabredet. Wir sind durch die Stadt gelaufen und haben sehr viel erzaehlt.
Vor der Reise zur Ostkueste hatte ich mit Hilary zusammen einen Flyer zusammengestellt, der mir ein bisschen Arbeitverschaffen sollte. Es ist nur nix dabei raus gekommen. So habe ich den Flyer ueberarbeitet, als ich wieder von meiner Reise von der Ostkueste zurueck war. Ich bekam unterm Strich aber auch nur 3 Anrufe hinsichtlich Flyer. Einer von den Anrufen hat mir nur etwas gebracht, bei den anderen beiden kam nix zu Stande. Ich begann mein "Gardening" bei Hilarys Nachbar. Da Buschfunk eine gute Sache ist und der Nachbar auch einige Leute kannte, die jemanden suchen, der ihren Garten pflegt, hatte ich nach einiger Zeit vorwiegend jeden Tag etwas zu tun. My wage began mit 12,-/h. Spaeter wurden es dann schon 14 Dollar. Mit etwas Glueck bekam ich dann auch von einem 20,-/h. Die 12 Dollar waren aber trotzdem noch bis zum Schluss meines Aufenthaltes in Sydney bezahlt wurden. So hatte ich verschiedene Gehaelter. Zusammengekommen ist schon einiges, aber die Arbeit war auch manchmal relativ hart, wenn man die pralle Sonne bedenkt und die interessanten Tiere in den Gaerten ;o).
Hilary hat deutsche Nachbarn (Gisela & Jack), die mir manchmal eine Uebernachtung gegeben hatten, wenn bei Hilary Gaeste da waren und die Gaestebetten zu knapp wurden. Gisela kannte auch jemanden, bei dem ich im Garten helfen konnte. Die Sache war nur die, dass es nicht gleich um die Ecke war, wie bei den anderen, bei den ich Arbeit bekommen hatte. Aber es war halt noch eine weitere Moeglichkeit, um Geld zu verdienen.
In Australien sind die Wurstwaren nicht so vorzufinden, wie man es in Deutschland kennt. Einige Dinge sucht man hier vergebens. So nahm mich Gisela eines Tag mit zu einem deutschen Fleischer, wo ich auch gleich Schwarzwaelder Schinken gekauft hatte. Was nicht so toll bei dem Fleischer war, die Preise sind nicht gerade human und die Musik (der Laden war voll auf bayrisch getrimmt) ging mir auf den Kecks.
Am Montag den 19.12. ist Daniela (Deutsche, die ich in Melbourne getroffen hatte) aus NZ wiedergekommen. So haben wir uns am Dienstag dann in der City getroffen. Wir waren an der Uni, wo ich dachte Kontakte fuer einige Infos ueber moegliche Jobchancen zu erhalten. Am Abend gab es dann ein BBQ an einer Bay in Sydney (irgendwo von City Richtung Uni und dann weiter, wir sind mit dem Taxi hingefahren).
Es war nun auch langsam an der Zeit etwas zu Weihnachten zu besorgen. So fuhr ich mit einem Bus in die City und versuchte etwas vernuenftiges fuer meine Gastgeber und noch ein paar weiteren Freunden bzw. Bekannten etwas zu finden. Ich fand dann aber doch etwas fuer jeden. At Christmas hatte ich nix besonderes geplant, hatte aber bereits eine Einladung erhalten. Diese war fuer den 25.12., da sie hier in Australia auch wie die Britten nicht zu Christmas Eve sondern zum 1.Weihnachtsfeiertag feiern. Am Nachmittag hatte ich noch einen schoenen Job als Taxifahrer erhalten. Ich durfte einen Bekannten von Hilary etwas umherkutschen, wobei ich den Landcruiser von Hilary fahren durfte.
Ich bekam auch einen Job von Hilary und Richards Nachbar, bei dem ich das Dach von Moos befreien durfte und danach mit Kupfersulfat einpinseln konnte. Es war manchmal ganz schoen anstrengend, da mein Handgelenk durch das abspachteln sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde und die Sonne einem auf den Pelz brannte. Was man nicht alles fuer ein bisschen Geld machen wuerde.
Die Christmastime stand vor der Tuer. Hilary und Richard sind auf Urlaubsreise gegangen und ich durfte das Haus, fuer knapp 2 Wochen, hueten. Sie haben mich sehr gut behandelt, so haben sie mir dann auch sehr vertraut. Ich bin ja auch vertrauensseelig und kein Unhold.
On the 25th of Decembre war es nun soweit, ich bin dann meiner Einladung gefolgt und hatte einen schoenen Christmasday bei den Freunden von Hilary und Richard. Es gab Turkey, schoenen gebackenen Schinken und einen Pudding auf brittische Art. Am naechsten Tag bin ich in das I-Max Kino von Sydney gegangen, welches am Darling Harbour liegt. Dort habe ich mir die 3D-Version von Polar Express angeschaut, was in einigen Szenen doch sehr beeindruckend war. Aber die Werbung fuer I-Max 3D war doch etwas mit mehr Tiefenwirkung. Und was ich mir wieder gegoennt hatte war ein Smoothie, die hier immer wieder sehr lecker sind.
In den letzten Tagen hatte ich auch Ken (Guy from Hongkong, getroffen in Melbourne) getroffen, der auch in Sysney untergekommen war. Da er in Sydney nicht so zufrieden war, reiste er kurz vor NewYear nach Brisbane. Mit der Arbeit bei dem Nachbarn, bin ich auch fertig geworden, was am Ende dann 18,5h Arbeit waren. Fuer Silvester hatte noch nix geplant. Ich hatte vor mit einigen von dem BBQ an der Bay zu feiern, sind aber nach dem Abend nicht wieder in Kontakt getreten. So habe ich die Nummer von der Granddaughter des Nachbarns von Hilary und Richard, bekommen, bei der ich mich dann auch gleich gemeldet hatte. Sie hatte sich nicht gleich zurueckgemeldet, aber sie gab mir dann doch noch rechtzeitig Bescheid, dass wir zusammen zur Silvesterparty an der Harbour-Bridge gehen koennen.
So gingen die letzten Tage des Jahres 2005 auch vorbei bis ein neues Jahr begann. Zum New Year's Eve hat mich dann die Enkelin des Nachbarns abgeholt. Wir sind in die Naehe der Harbour-Bridge gefahren, haben einen Parkplatz gesucht und sind dann von dort aus zur Bridge gelaufen. Es war schon recht belebt geg. 5 o'clock pm. Silvesterutensilien, wie Knaller, kann man hier nicht kaufen, dafuer veranstaltet die Stadt ein grosses Feuerwerk. An dem Abend gibt es 2 Feuerwerke, eines fuer die Juengere Generation geg. 8 oder 9 pm und dann nochmal at midnight. Das Feuerwerk war schon famtastisch, und in verschiedenen Etappen, so das man immer etwas unterschiedliches sehen konnte. An der Bridge wurde auch das diesjahrige Motiv dargestellt. Es ging um Liebe unter den Menschen. Es gab ein grosses Herz in der Mitte der Bruecke, an dem viele Lichter und Feuerwerkskoerper befestigt waren. Dieses erleuchtete dann komplett in rot, als das Feuerwerk startete und pulsierte danach durch verschiedene Lichteffekte. An den Pylonen der Bridge wurden verschiedene Texte angezeigt und Figuren, die mit Pfeil und Bogen dann at midnight das Herz in der Mitte der Bridge entzuendet hatten. Aber seht doch selbst auf die Bilder, die sagen mehr als Worte.

So das soll es erst einmal fuer dieses Jahr gewesen sein.
Im naechsten Bericht geht es dann weiter.
Cya, Hendrik
letztes Softwareupdate: 4/13/2006 8:37:43 PM Version: 0.3.1