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Australia
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03.12.2005 - Tour along the East-Coast

Auf nach Townsville und wieder zurueck nach Sydney

Der Tag fing fuer mich um 4 in der Fruehe an. Mein Flug ging ca. 7:30 vom Flughafen in Sydney. Mein Airport-Shuffle holte mich um 5:15 ab und brachte mich nach einen Zwischenstopp, um 2 weitere Passagiere mitzunehmen, zum Flughafen. Der Flug hatte 1/2h Verspaetung, da der Pilot etwas verspaetet kam. In Townsville sind wir geg. 9:20 gelandet, was bereits Queensland-Time war (Sydneytime-1h). Ich hatte bereits gestern ein Bett im Civic-Hostel in Townsville per Telefon gebucht, so dass ich nur noch ein Airport-Shuffle Bus zum Hostel nehmen brauchte.
Wer es nicht weiss, Queensland ist ein Staat im Nord-Osten Australiens. Im Dezember ist Sommer in Australien. Je weiter man nach Norden kommt, fuehlt man den Wechsel der immer mehr tropisch werdenden Klimazonen. So verspuehrte ich auch den Temperaturwechsel in Vergleich zu Sydney, als ich den Airport verliess. Man kommt sehr leicht bei 30 Grad zum Schwitzen, besonders bei tropisch-feuchter Luft. Ein Glueck, dass mein Zimmer im Hostel eine Klimaanlage hat.

Eine besondere Sache, die ich in Townsville unternehmen wollte, war ein Tauchkurs. Die Buchungen und der Gang zum Arzt waren gleich die naechsten Schritte nach meiner Ankunft im Hostel. Vom Arzt bekam ich ein Zertifikat (dive medical test), dass ich fit genug fuer den Tauchkurs bin. Der Tauchkurs fing uebrigens am Montag (den 05.12.2005) an. An dem Tag habe ich ein bisschen fuer den Tauchkurs gelernt (Theorie) und bin dann noch am Abend mit meinem schweizer Zimmergenossen durch die Stadt und zum Strand gelaufen.
Am Sonntag ging ich zur Mall und kaufte mir eine Unterwasserkamera, die ich bereits an dem Tag zuvor ausgesucht hatte. Um auch fuer viele Fotos geruestet zu sein, kaufte ich gleich noch 2 zusaetzliche Filmrollen.
Da ich seit Australien ein Smoothie-Fan geworden bin, versuche ich an verschiedenen Standorten zumindest eine Geschmacksrichtung aus. In Townsville gibt es eine Ice-Creamery, die einen phantastischen Mango-Smoothie(4,90 about 750ml) anbietet. Ich glaube in der Zeit, als ich in Townsville war, probiert ich gleich 2mal von diesem Smoothie.
Der Sonntag war mal wieder ein sehr sonniger und heisser Tag, was gleich zum wandern in der Sonne einlaedt ;o). So bin ich mit meinem franzoesischen Zimmergenossen den Castle Hill hinaufgestiegen. Oben angekommen, warteten wir den Sonnenuntergang ab, so dass wunderschoene Fotos geschossen werden konnten. Nicht nur der Sonnenuntergang war phantastisch, sondern auch die Aussicht auf die Stadt.
Am naechsten Tag fing der Tauchkurs nun endlich an. Der Treffpunkt war vorm Pro-Dive-Shop geg. 8:00am. Zuerst eine kleine Einfuehrung vom Instructor (Tauchlehrer) Ash. An den ersten 2 Tagen des Tauchkurses wurden alle 5 Kapitel vom Lehrbuch durchgenommen. Ebenso werden auch praktische Uebungen im Swimmingpool unternommen, wobei man einige Uebungen unterhalb der anderen Schwimmer durchfuehrt (man taucht unter ihnen).
Ueber den weiteren Verlauf nach dem Tauchkurs musste ich mir bereits Gedanken machen. Ich hatte mir vorgenommen mit dem Bus entlang der Kueste nach Sydney zufahren. Dabei wollten ich an verschiedenen Orten Halt machen, um die Bekannten von Hilary und auch Bonnie (Nanny von Bullo) anzutreffen. Ich kaufte einen Buspass, der mir erlaubt innerhalb von 40 Tagen mit einen Greyhound-Bus nach Sydney zu fahren. Dabei ist es erlaubt eine unbegrenzte Anzahl an Zwischenstopps zu machen.
An dem 2.Tag des Tauchkurses ging es auch dann am Abend aufs Boot und raus aufs Meer. Ich brauchte eine Weile mich an die Schaukelei zu gewoehnen. Mein Wohlbefinden wurde erst am 2.Tag besser. Die Fahrt aufs Meer dauerte die ganze Nacht. Unser erster Tauchgang sollte gleich gleich nach dem Fruehstueck starten, aber wir mussten noch ein Weilchen warten bis die anderen von Ihrem Tauchgang zurueck sind, da sonst niemand auf dem Boot zurueckbleibt. In der Zwischenzeit schnorchelten wir ein bisschen. Dabei entdeckte ich einen ca. 80cm - 1m grossen Barracuda unterhalb des Bootes. Er traegt den Namen Elvis und kommt anscheind oefters hierher. Das erste Reef (Riff), welches wir besuchten, trug den Namen Wheeler-Reef.
Als die erste Tauchgruppe wieder auf dem Boot war, konnten wir nun endlich unseren Tauchgang beginnen. Tauchen ist ein phantastisches Gefuehl, was man nicht gut beschreiben kann, so dass man es selbst erleben muss. Man taucht in einen unendlich grossen Swimmingpool, der nicht nur mit Wasser gefuellt ist. Zuerst sieht man noch den Himmel, taucht ins Wasser und sieht danach nur noch das endlose Blau des Meeres. Das tauchen in tiefere Bereiche wird einem dabei nicht richtig bewusst, erst wenn man auf seinen Tiefenmesser schaut. Wenn man sich dem Riff naehert und auch dem Meeresgrund, kann man unzaehlige Dinge sehen. Am Boden waren mehrere Seegurken, ca. 1/2 m gross, und jede Menge andere Tiere und Pflanzen. Wenn man sich im Wasser treiben laesst, kann man wunderbar die Unterwasserwelt bewundern. Am Riff sind so viele Fische und Fischschwaerme zu bestaunen, dass man gar nicht mehr aus dem riesen Aquarium heraus will.
Wir unternahmen insgesamt 9 Tauchgaenge auf der ganzen Fahrt. Die ersten 4 gehoerten noch zur Schulung, weshalb unser Tauchlehrer uns beim Tauchgang fuehrte und wir einige Uebungen durchfuehren mussten, um ein Open-Water-Diver-Zertifikat zu erhalten. Die anderen Tauchgaenge waren Adventure-Dives, wobei jeder etwas unterschiedlich war. Das Tauchgebiet wurde mehrmals gewechselt, so dass wir uns unterschiedliche Riffs des grossen Great Barrier Reefs anschauen konnten.
Die Adventuredives bestanden aus einem Naturelist-Dive, einen Night-Dive, einem Deep-Dive und einem Wreck-Dive. Der erste Adventure-Dive befasste sich mit der Tier- und Pflanzenwelt. Man musste verschiedene Arten der Flora und Fauna unter Wasser finden und benennen koennen. Der Night-Dive wurde abends geg. 7uhr gemacht. Haie habe ich dabei leider keine gesehen. Ich war eigentlich ein bisschen entaeucht von dem Night-Dive, da nicht viele Fische zusehen waren. Es war schon ein ungewoehnliches Gefuehl im Dunkeln im Wasser, aber wenn man nicht viel darueber nachdenkt sondern es einfach geniesst, fuehlt man sich gleich viel besser. Bei dem Night-Dive davor, den wir Frischlinge noch nicht durchfuehren durften, weil wir unsere Openwatertauchgaenge fuer die Zertifizierung noch nicht hatten, war wohl etwas besser. Ich hatte vom Boot aus einige Riffhaie gesehen. Die Taucher erzaehlten mir, dass sie insgesamt 3 verschiedene gesehen hatten. Vom Boot sieht man im Wasser nur die Lichtspiele von den Taschenlampen und den Signalleuchtmittel.
Der Wreck-Dive und der Deep-Dive waren beide am letzten Tag am Yongala-Wreck. Das Wreck liegt vor Townsville und war vor ca. 50 Jahren versunken. Die Seetiefe liegt dort bei 30m. Wir begonnen dieses Mal etwas frueher mit dem Tauchgang am Morgen, damit wir die besonderen Gaeste des Riffs sichten koennen. Es sollen dort Bullsharks, Mantas und Groopers herumschwimmen. Gesehen habe ich Mantas, Turtles, Jellyfishs, Groopers, Seasnake und unzaehlige Fische, nur keine Bullsharks. Wenn man das Szenario gesehen hat, koennte man meinen, dass an einem Wreck mehr Lebewesen an einem Fleck zentriert leben als am Riff.
Fuer die Tauchgaenge hatte ich mir extra eine Unterwasserkamera und 2 extra Filmrollen gekauft. Nur sind die meisten Bilder leider nix geworden. Da ich meistens den Blitz der Kamera verwendet habe, sieht man mehr geblubber als das eigentliche Motiv. Ich bin aber eine Nummer sicher gegangen und habe mir einige Fotos von einem der Crew kopiert, so dass ihr wenigstens eine kleine Einsicht von den Eindruecken bekommt, die ich erlebt habe. Die Fotos wurden mit einer Digitalkamera gemacht, meine hingegen nur mit einer manuellen Kamera. Die Unterschiede werdet ihr schon bermerken. Es ist moeglich, dass einige Bilder von dem Crewmitglied (David) nicht von den Touren und Orten sind, wo wir auf Tauchgang waren. Letztenendes es war eine schoene Erfahrung Scuba-Diving zu gehen. Es war etwas, was ich schon immer einmal machen wollte.

Nach der Bootsfahrt bin ich am naechsten Tag weiter gereist. Ich hatte mir ein Bustravelpass gekauft, wodurch ich die Moeglichkeit hatte meine Reiseroute nach Sydney selbst zu waehlen. Zuerst wollte ich nach Airly Beach, die Idee hatte sich aber dann zerschlagen, da die Reisezeiten etwas unguenstig waren und ich kein Hostel fuer den naechsten Tag bekam. So buchte ich meinen naechsten Stopp fuer Harvey Bay. Es liegt direkt bei Fraser Island, die Sandinsel.
In Harvey Bay angekommen, habe ich auch gleich eine 1 Tages-Tour fuer Fraser Island gebucht. Die Tour ging auch bald los, nachdem ich im Hostel angekommen bin.
Wir fuhren mit einem Doppelstockbus zum Hafen von Harver Bay und warteten fuer die Faehre zum Eiland. Auf der anderen Seite angekommen, stiegen wir in einen gelaendegaengigen Bus um, der ein Glueck mit Klimaanlage war. Nach einer relativ langen Erkundungsfahrt ohne Stopps, haben wir spaeter unser Lunch eingenommen. Nach dem Mittag ging die Fahrt weiter, machten aber dieses Mal einige Stopps. Die Stopps wurden an dem endlosen Sandstrand (75miles), an einem Wrack (auch am Strand), an einem Freshwater-Greek(auch am Strand), in einem Dschungel-aehnlichen Wald und an einem wunderschoenen Freshwater-See, gamacht. Fraser Island ist schon eine schoenes Erlebnis, aber es so hoch zu jubeln, wie es manche Backpacker taten, wuerde ich nicht unbedingt.Zurueck im Hostel war ich dann so gegen 5pm.
Am naechsten Tag ging es dann auch gleich wieder weiter nach Noosa, wo ich die Freunde von Hilary angetroffen habe, die mir auch eine Uebernachtungsmoeglichkeit angeboten hatten. Sie waren einfach zu guetig. Ich hatte mir einen Anblick von Noosa verschafft und bekam den Eindruck, dass es ein schoener Platz zum Leben waere. Die Landschaft sieht fantastisch aus. Es gibt aehnliche Bilder wie auf Fraser Island, da Noosa noch zu dem Kuestengebiet zaehlt, welches sich entlang der Ostkueste zieht.
In Noosa bin ich auch nur einen Tag geblieben, so dass ich am naechsten Tag weiter nach Brisbane gereist bin. Ich wollte Brisbane anschauen und die Freunde von Hilary in Brisbane besuchen. Bei den Freunden hatte ich meine naechste Bleibe gefunden. Ich habe mir ein Bild von Brisbane gemacht, was mir sagt, dass Brisbane mir nicht unbedingt fuer einen laengeren Aufenthalt zusagen wuerde. In Brisbane bin ich 2 Tage geblieben. Danach ging es dann in Richtung Lismore, wo Bonnie lebt, the nanny which I have met at the Bullo River Station. Sie hatte die Station unmittelbar nach mir mit Justin verlassen, so dass sie nun wieder zu Hause war. Justin ist in Melbourne mit seiner Arbeit bei der Airforce als Pilot beschaeftigt.
Nach einigen lustigen und geselligen Tagen habe ich auch Lismore verlassen und bin nach mehr als 2Wochen wieder zurueck nach Sydney zu Hilary und Richard, wo ich dann fuer ein Weilchen laenger bleiben werde.

Mal sehen wie es weiter geht.
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