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Australia
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10.10.2005 - Fremantle to Adelaide

Mit einem mehr als 30Jahren alten Mercedes auf Tour

Am 10.10.2005 gegen 10:00 ging es nun los. Zuvor war ich noch einige Erledigungen machen, die etwas laenger dauerten, so dass ich etwas spaeter in meinem Hostel zurueck war. So sind wir erst viertel nach 10 startklar gewesen. Nach bereits 10 min Fahrt ist mir aufgefallen, dass ich etwas im Hostel vergessen hatte. Da wir beim einchecken im Hostel ein Deposit hinterlegen mussten, und hier im Hostel dies der eigene Passport ist, habe ich meinen noch dort gelassen. Was haben wir natuerlich gemacht? Wir sind zurueck gefahren.
Danach ging es aber dann in Richtung Sueden von Perth. Der erste Stop war das Cap Naturaliste. Wir sind etwas spazieren gewesen und haben versucht einige Wale zu entdecken. Einen Wal habe ich selbst gesehen, was aber bei den Wellen und Riffs nicht so einfach zu erkennen war. Ein Foto konnte man nicht schiessen, da es erstens relativ weit weg war und zweitens ging es viel zu schnell. Buckel aus Wasser und wieder weg.
Nach einige Kilometer weiter in der Naehe Gracetown, haben wir komische Geraeusche im Motorraum gehoert. Der Luefter hatte am Kuehler geschliffen. Darum konnten wir uns aber erst in der naechst groesseren Stadt kuemmern, so dass wir es vorerst sein liessen. Uebernachtet haben wir auf einem Parkplatz mit einer schoenen Sicht auf's Meer. Ist nur etwas ungewohnt im Zelt auf einem Schlafplatz zu schlafen, wenn es nicht erlaubt ist. Im Zelt haben Miguel und ich uebernachtet, Robert im Auto. Pasta mit Tomatoesauce wurde zum Dinner gekocht. Der Gaskocher von Robert war dabei ganz praktisch.
Am naechsten Tag ging es weiter nach Margeret River, der Ort wo surfen so toll sein soll. In der Stadt ging erst eimal zum Tanken. Bei jedem Tanken konnte man die unterschiedlichsten Benzinpreise feststellen. Danach wurde ein Mechaniker aufgesucht, der sich den Luefter genauer anschauen soll. Das Resultat war, es musste ein neues Luefterrad her. Dies war nur nicht so einfach, da es hier im Ort keine Ersatzteile gab. So musste eins von Perth (wo wir gerade herkamen) bestellt werden, was am naechsten Tag bereits eintreffen soll. Robert hat das Rad gleich bestellt. Nun mussten wir auf den morgigen Tag warten. Die Wartezit habe wir ueberbrueckt indem wir zur Kueste gefahren sind und haben sightseeing gemacht. Die Straende sind auch mit etwas verregneten und kuehlen Wetter doch recht schoen anzuschauen. Die Bilder sagen meistens mehr als Worte. Wir haben uns auch wieder ein Schlafplaetzchen gesucht, was direkt am Strand unter einem Regen/Wind-schutzdach gewesen war. So konnten wir uns auch vor dem Wind etwas schuetzen, was beim Kochen doch recht nuetzlich war.
Nach dem naechsten Fruehstueck war nun die grosse Hoffnung auf das Ersatzteil, was aber noch bis 4pm dauerte. Das Luefterrad wurde gewechselt, was aber im Nachhinein nicht notwendig war. Weiter ging es gleich nach Cape Leeuwin in Richtung Pemperton. Auf dem Weg dorthin haben wir uns auf einem Campingplatz niedergelassen. Wir haben dort 2 Iren angetroffen, mit denen wir am Abend ein Lagerfeuer gemacht haben.
Am naechsten Tag ging es zu den Giant Trees. Diese Baeume im Sueden von WA sind im Durchschnitt um die 60-70 m hoch. In der Naehe Albany haben wir unseren ersten Riesen betrachtet und wurden dabei noch von farbigen und gefraesigen Voegeln beobachtet. Welche Erfahrungen wir mit den hungrigen Luftschwaermern hatten, schaut doch selbst in der Gallerie nach. "Keiner war vor ihnen sicher". Nach einem Spaziergang durch den dort liegenden Wald, fuhren wir weiter zum Tal der Giganten. Auf dem Weg dorthin haben wir kurz Halt an einem Rastplatz gemacht, wo wir eine schwarze Schlange mit gelben Bauch gesehen hatten (fragt mich aber nicht was fuer eine das war ;oP ). Entlang eines Pfades konnte man, auf Hoehe der Baumkronen, sich aus der Sicht eines Baumes von ca. 60m Hoehe die umliegende Landschaft anschauen. Der Eintritt von $6,- pro Person war, nach unserer Meinung fuer einen ca. 200m Walk, doch recht teuer. Es ist halt alles Touristenfaengerei. Als wir den Parkplatz nach der aufregenden Reise durch wippende Baumwipfel und einem Spaziergang am Boden verlassen wollten, hatte Robert versucht unsere Eintrittsticket an andere Touristen "weiterzureichen". Er konnte 2 Tickets verkaufen, so dass wir zum Schluss selbst $13,- anstatt $18,- bezahlten. Zum Abend hin stoppten wir in Albany und schauten uns kurz dort um. Aber unsere Uebernachtung lag dieses Mal unmittelbar vor dem Stirling Nationalpark.
Am naechsten Morgen geg. 7:00 fuhren wir in den Nationalpark in Richtung Mount Bluff Knoll (around 1073m high). Der Berg wurde auch gleich bestiegen, was aber nach einiger Zeit eine ganz schoen anstrengende Sache war. Ich hatte wahrscheinlich ein bisschen zuviel in meinem Rucksack drin, so dass der Aufstieg recht muehsam fuer mich war und arg aus der Puste kam. Aber das kann einem nur fitter machen :o(). Nachdem wir wieder am Auto angekommen waren, ging es gleich weiter zum Wave Rock. Wir sind aber etwas spaet angekommen, so dass wir an diesem Tag uns den Felsen noch nicht angeschaut haben. Wir uebernachteten seit unserer Reise nun zum ersten Mal auf einem Campingplatz, was doch eine recht erfreuliche Abwechslung war. Duschen war nun auch nach 5 Tagen endlich moeglich.
Am folgenden Tag wurde der Wave Rock bestaunt. Das Wetter war bombastisch, aber dann wieder doch zu warm. Es war seid langem ein wirklicher Unterschied zu zuvor. Der Felsen ist von unterschiedlichen Landschaften gepraegt. Zum Einen gibt es vertrocknete Gebiete mit Salzseen und zum Anderen sind dort gruene Wiesen, bei dem man denkt, dass sie gar nicht hierher gehoeren.
Nach dem Wave Rock ging es weiter nach Esperance, wo wir kurz entlang dem grossen Ocean Drive entlang fuhren und dort uns einen Strand angeschaut haben. Danach sind wir zurueck in die Stadt und danach weiter zum Esperance Nationalpark. Da haben wir unser naechstes Nachtlager gesucht, welches wir auf einem steinigem Gebiet vor dem Nationalpark gefunden hatten.
Der darauffolgende Tag wurde vollstaendig genutzt um sich die meisten der Buchten des Esperance Nationalparks anzuschauen. So sind wir recht viel gelaufen, haben eine Menge Fotos geschossen und haben zwischendurch die Landschaft bestaunt. Eine Bucht war sehr praechtig. Der Sand war so fein wie Mehl. Wenn man darin lief hoerte es sich aehnlich an, wie als ob man in Schnee laeuft (oh das koennt ihr ja jetzt in Germany ausprobieren, wie ich das mitbekommen habe. Schnee im November, davon kann man hier nur traeumen). Das Wasser ist wunderbar blau, auch bei wenig Sonnenschein. Robert und Miguel meinten, sie haetten einen Manta Rochen im Wasser von einem Felsen aus gesehen. Uebernachten wollten wie erst im Park, dann haben wir uns doch entschieden ausserhalb zu campen. Wir haben einen schoenen Platz zwischen Viehweiden gefunden. Der Untergrund war nicht so hart wie beim letzten Mal, wo es sehr steinig gewesen war.
Am Montag sind wir zureck nach Esperance, um uns die restlichen Buchten bei Esperance anzuschauen. Nach dem Einkauf fuer die naechsten Tage, sind wir auch gleich weiter in Richtung Nullabour, die baumlose Region im Sued-Westen Australiens. Wir haben unser Nachtlager kurz vor Balladonia auf einem Parkplatz aufgeschlagen. Am Nachmittag hatte es mit Regnen begonnen was abends nicht aufhoeren wollte, so dass wir unser Zelt unter einem Dach aufgebaut hatten. Robert stellte sein Auto ebenfalls unter, so dass er nicht so gestoert wird vom prasselten Regen.
Der folgende Dienstag war nicht besonders erwaehnenswert. Ich habe das Buch "The Da Vinci Code" fertig gelesen und ein neues Buch "The Deception Point" begonnen (beide von Dan Brown). Und unsere Fahrt ging nun zur Grenze von WA und SA.
Die Fahrt durch den Nullabour Nationalpark war gespickt mit Stopps fuer Sightseeing an den Cliffs. Die Cliffs waren schoen anzuschauen, aber recht gefaehrlich, wenn man nicht aufpasst und sich zu weit nach vorn lehnt. Wir haben auch eine sehr "aufregende" Tour entlang der ca. 150km geraden Road hinter uns, die war so berauschend, dass wir sie gleich noch einmal machen wollten. Dies oll natuerlich ein Scherz sein. Camping war wie ueblich auf einem Parkplatz. Wir waren dort regelrecht von Ameisen umzingelt, die aber uns nix angetan haben.
Nach weiteren Stunden an Fahrt hatten wir Ceduna, in SA, erreicht. dort war der Checkpoint fuer Lebensmittel. Der Grenzpunkt war nur fuer die andere Fahrtrichtung ein Kontrollpunkt. Es wurde nach Fruechten nachgefragt, damit keine Fliegen etc. verschleppt werden. Dies wird entlang der Grenze zu und von WA getan. Aus meiner Sicht doch ein unsinniges Getue. Wenn man bedenkt, das Fliegen und Voegel sich aus Grenzen nix machen. Weiter ging zur Smokey und Streaky Bay. War aber nicht viel aufregendes zu sehen. So fuhren wir weiter in Richtung Port Augusta und weiter zur Flinders Range.
Die Flinders Range ist relativ bergig, was uns dazu bewog einen Berg zu erklimmen. Nach einer ausgiebigen Bergbesteigung, haben wir uns auf den Weg in Richtung Adelaide gemacht. Der Abend war recht nah, so dass wir uns ein Nachtlager suchen wollten. Nach erst ca. 2h fanden wir eines auf einem Parkplatz. Wir haben dort gleich Bekanntschaft mit einer etwas erregbaren Spinne gehabt, die an der Scheibe der Fahrertuer sich niedergelassen hatte.
...Auf nach Adelaide...
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